PROSTATAUNTERSUCHUNG DURCH SPEKTROSKOPIE
Eine wertvolle und genaue Ergänzungsuntersuchung zur Früherkennung und Diagnose des Prostatakarzinoms wird jetzt in der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Bad Tölz angeboten,
  die Kernspintomographie (MRT) der Prostata mit Spektroskopie:
Die Methode hat die höchste Erkennungsrate für Prostatakrebs von ca. 85%. Sie wird angewendet bei Unsicherheiten der anderen Methoden (PSA-Test, Ultraschall, rektale Untersuchung, Zustand nach systematischer Biopsie ohne Ergebnis, Kontrolle unter Therapie), kann aber auch als Vorsorge durchgeführt werden.
  Ablauf der Untersuchung:
Die Untersuchung wird im Hochfeld-MRT- Gerät durchgeführt (Siemens Espree 1,5 Tesla). Hochauflösende Schnittbilder in mehreren Ebenen sind Grundlage für die weitere Diagnostik. Zusätzlich zu der oberflächlichen Beckenspule wird noch über den After eine Meßsonde in den Enddarm gelegt. Die Untersuchungsdauer beträgt 30 bis 45 Minuten.
  Was wird gemessen:
Zusätzlich zu der normalen Bildgebung der Prostata wird bei der Spektroskopie das Gewebe in kleinen Bezirken von etwa 5 mm (Voxel) biochemisch analysiert. Bei einem Prostatakarzinom verändert sich das Verhältnis der Substanzen Citrat zu Cholin. Durch die Kombination von Bildgebung und zusätzlicher Spektroskopie ergibt sich die hohe Sicherheit der Methode.
  Indikationen zur MRT der Prosta:
- Der PSA-Wert ist erhöht, im Ultraschall beim Urologen ergibt sich weder bei der Tastuntersuchung noch im Ultraschall ein eindeutiger Befund. Es wurde bereits eine Blindbiopsie durchgeführt ohne krankhaftes Ergebnis. Als nächstes sollte eine MRT mit Spektroskopie durchgeführt werden in einem Mindestabstand von 4 Wochen zur Biopsie.
- bei erhöhtem PSA oder Verschiebung der Werte in den krankhaften Bereich
- bei gesichertem Prostatakarzinom zur Therapieplanung
- im Rahmen der Vorsorge ergänzend zu der Untersuchung durch den Urologen
- wenn bereits eine Biopsie durchgeführt wurde und kein Tumor gefunden werden konnte
  Kostenübernahme:
Im letzten Fall ist die MRT der Prostata und des Beckens auf Überweisung vom Urologen Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, die zusätzliche Spektroskopie ist nicht im Leistungskatalog enthalten. Bitte sprechen Sie mit uns wenn Ihr Urologe Sie zur MRT-Diagnostik überweisen will.
Bei Privatversicherungen werden die Kosten bei Überweisung durch einen Urologen erstattet.
Gesetzlich Versicherten bieten wir die Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung an.
Auskunft über unser Sekretariat (08041 4058).
 
 
  MR-MAMMOGRAPHIE UND ÜBERGEWICHT
Vielerorts können in den normalen MR-Geräten Patientinnen mit einem Körpergewicht über 90 kg nicht mit der Mammographie-Spule untersucht werden, da diese Spule selbst einigen Platz im Tunnelgerät beansprucht. Bei unserem Gerät Siemens Espree mit der weltweit größten Tunnelöffnung von 70 cm Durchmesser haben neben der Mammographie-Spule auch noch übergewichtige Patientinnen Platz. Es wurde bereits eine Patientin mit 150 kg erfolgreich untersucht.
Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie uns bitte an.
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