Kontraindikationen für eine Kernspintomographie sind:
Herzschrittmacher, intracranielle Gefäßclips und Insulinpumpen, sowie generell jedes implantierte elektronische Gerät. Gelenkprothesen sind dagegen kein Problem, nur in ihrer unmittelbaren Umgebung ist mit Bildartefakten zu rechnen.
Bei der Kernspintomographie wird kein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet, deshalb bestehen keine Probleme bei KM-Allergien, M. Waldenström und Schilddrüsenüberfunktionen.
  Gallenwege
Absolute Kontraindikation: Schwangerschaft.
  Wichtig bei Kontrastmittelgabe in der Computertomographie
  • Allergieanamnese erheben.

  • bei positiver Anamnese Rücksprache mit Radiologen.

  • bei Patienten mit Niereninsuffizienz sowie bei Patienten über 50 Jahren Kreatininwert bestimmen, Crea muß unter 1.8 sein.
    Niereninsuffiziente Patienten müssen nach der Untersuchung dialysiert werden (auch bei MR-Kontrastmittelgabe).

  • Kontrastmittelgaben bei CT ~ 100 ml, bei MR ~ 20 ml.
  • bei Hyperthyreose keine Jod-KM-Gabe, bei unklarer Stoffwechsellage, Blockierung der SD mit Irenat-Tropfen einige Tage vor der Untersuchung.
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