Spiral - Computertomographie (CT)
Die Computertomographie ist ein bewährtes Schnittbildverfahren. Mittels eines rotierenden dünnen Röntgenstrahls werden vom Körper scheibchenweise Aufnahmen erzeugt. Die CT ist ein exzellentes Verfahren zur Darstellung von Veränderungen im Bauchraum und Brustraum, aber auch zur Darstellung der Wirbelsäule und Bandscheiben, des Kopfes einschließlich der Nasennebenhöhlen. Sehr gut können in der CT Knochenstrukturen dargestellt werden.
Oft ist die Gabe eines intravenösen Kontrastmittels nötig, das Jod enthält, das im allgemeinen gut vertragen wird. Bei Fragen zur Untersuchung und zum Kontrastmittel fragen Sie einen Arzt der Praxis.
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  Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)
Die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Erzeugung der Bilder ein starkes Magnetfeld und Hochfrequenzimpulse (Radiowellen) benötigt. Es können alle Körperregionen untersucht werden (Gehirn, Rückenmark, Wirbelsäule, Gelenke, Weichteilgewebe). Insbesondere zeichnet sich das Verfahren durch einen hohen Kontrast im Bereich der Weichteilgewebe aus. Nach heutigem Wissenstand haben die zur Messung erforderlichen Magnetfelder keine nachteiligen Auswirkungen auf den Organismus. Fast gleichwertig zur Computertomographie können mittlerweile auch Untersuchungen des Bauchraumes und des Beckens durchgeführt werden. Hier muss im Einzelfall entschieden werden, welche Untersuchung sinnvoller ist. Nicht untersucht werden dürfen Patienten mit Herzschrittmacher. Bei Metallimplantaten oder metallischen Fremdkörpern fragen Sie vorher nach, ob die Untersuchung durchgeführt werden kann.
An Spezialuntersuchungen können bei uns durchgeführt werden:
MR-Angiographie:(Kopf-, Hals-, Brust-, Bauch-, Becken- und Beinbereich)
Dabei kann sowohl das arterielle wie auch das venöse Blutsystem dargestellt werden. Je nach Fragestellung erfolgt die Untersuchung ohne oder mit intravenöser Kontrastmittelinjektion, die jedoch ausgesprochen risikoarm ist.
MR-Mammographie:
Diese Untersuchung ersetzt nicht die Röntgenmammographie sondern kann in bestimmten Fällen ergänzend eingesetzt werden. Die Untersuchung ist derzeit keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir können die Untersuchung derzeit nur privat abrechnen. Ab 1.10.2001 ist bei bestimmten Fragestellungen die MR-Mammographie Kassenleistung. Unserer Praxis liegt aber hierfür kein Zulassung der kassenärztlichen Vereinigung vor. Sollte Ihnen eine MR-Mammographie empfohlen werden, erkundigen Sie sich vorher über den aktuellen Stand der Kostenübernahme sowohl bei uns wie bei Ihrer Krankenkasse.
MR-Cholangiographie(MRCP):
Die Darstellung des Gallenganges und des Bauchspeicheldrüsenganges mit der Kernspintomographie kann in einigen Fällen bereits zur Klärung des Krankheitsbildes führen.
Wir arbeiten mit einem modernen Ganzkörper-Kernspintomographen dessen Leistungsspektrum ständig akualisiert wird. Die große Öffnung des Gerätes ist hilfreich bei Platzangst. Bei bekannter Platzangst sprechen Sie bitte vorher mit uns, in vielen Fällen ist die Untersuchung trotzdem möglich. Empfehlenswert bei Platzangst ist die Mitnahme einer Begleitperson zur Untersuchung.
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  Konventionelles Röntgen
Bei einer Standard-Röntgenuntersuchung handelt es sich um die Durchleuchtung des zu untersuchenden Körperteils mit Röntgenstrahlung. Die Röntgenstrahlung wird seit ca. 100 Jahren in der medizinischen Diagnostik eingesetzt - seither wurden die Röntgengeräte und damit die Bildqualität wesentlich verbessert, bei gleichzeitig ganz erheblicher Reduktion der Strahlenbelastung für Patient und Personal.
Die dem letzten Stand der Technik entsprechende röntgendiagnostische Ausstattung ermöglicht:
Durchführung sämtlicher Röntgennativaufnahmen, auch in Spezialprojektionen, inklusive Durchleuchtungen; Skelettalterbestimmung mit Berechnung der voraussichtlichen Körperendgröße.
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  Mammographie
Die Mammographie ist die zur Zeit beste Methode zur Früherkennung eines Karzinoms. Durch die inzwischen übliche Rastermammographie wurde die Strahlenbelastung erheblich reduziert. Eine Mammographie sollte spätestens im 35. Lebensjahr durchgeführt werden, dann - je nach Befund - Kontrollen in ein- bis zweijährigen Abständen. Haben Sie eine Überweisung für eine Mammographieuntersuchung, sollten Sie bitte vorher mit uns telefonisch einen Termin vereinbaren. Der Untersuchungszeitpunkt sollte in der ersten Zyklushälfte liegen. Falls Voraufnahmen von der Patientin vorhanden sind, sollten diese unbedingt zur Untersuchung mitgebracht werden.
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  Nuklearmedizin
Unsere nuklearmedizinische Abteilung verfügt über eine Doppelkopfkamera neuester Bauart, durch die beiden Detectorköpfe wird die Untersuchungszeit z. B. bei skelettszintigraphischen Untersuchungen um 50% reduziert. Es werden alle gängigen Untersuchungen wie Schilddrüse, Skelettsystem, Herz, Gehirn und Niere sowie Immunszintigraphien mit tumorspezifischen Markern durchgeführt.
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  Knochendichtemessung (DPX)
zur Feststellung einer frühen Osteoporose ist ebenfalls im CT möglich, kann jedoch als Vorsorgeuntersuchung privat abgerechnet werden.
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  Ultra-Schall-Diagnostik (Sonographie)
Eine Sonographie- oder Ultraschalluntersuchung ist die Abtastung des zu untersuchenden Körperteils mit einem Ultraschallsensor. Dieser Sensor sendet einen Ultraschallpuls aus und empfängt dann dessen Echo aus dem Körper. Daraus können dann Informationen aus dem Körperinneren gewonnen und als Bild dargestellt werden. Das Verfahren wird seit mehr als 25 Jahren angewendet und zeichnet sich durch Unkompliziertheit und Gefahrlosigkeit aus.
Haben Sie eine Überweisung für eine Ultraschalluntersuchung, so setzen Sie sich bitte vorher mit uns in Verbindung, nicht nur um einen Termin zu vereinbaren, sondern auch abzuklären ob Sie z.B. nüchtern kommen sollten.
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